Duisburg
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‚Kindergeld-Debatte‘ und Antiziganismus
Derzeit wird in Deutschland eine Debatte über den Bezug von Kindergeld von Personen geführt, die sich als EU-Bürger_innen in Deutschland aufhalten. Während die Familienkasse der Bundesanstalt für Arbeit davor warnte, dass einzelne „Missbrauchsfälle … zu einseitig instrumentalisiert“ werden, ((https://www.nwzonline.de/politik/berlin-soziales-das-sind-die-fakten-zum-kindergeld-streit_a_50,2,876209143.html.)) berichtete DIE WELT unter Bezug auf die gleiche Familienkasse, aber auch auf „eigene Recherchen“ ((https://www.welt.de/wirtschaft/article176067743/Erfundener-Nachwuchs-Kindergeldbanden-sorgen-fuer-Schaden-von-mehr-als-100-Millionen.html.)), von…
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Was vom umstrittenen Denkmal übrig blieb
Von Robin Heun, erschienen in DISS-Journal 30 (2015) Über 40 Jahre lang haben Menschen aus dem Umfeld der Friedensbewegung ein Denkmal für ein Infanterieregiment des Ersten Weltkriegs auf dem Duisburger Kaiserberg kritisiert und dessen Beseitigung gefordert. (Vgl. DISS-Journal 27, 2014). Der Anlass für die Kritik waren kriegsverherrlichende und nationalistische Inschriften des 1933 errichteten Denkmals. Immerhin…
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Online-Broschüre zur antiziganistischen Stimmungsmache
Extreme Rechte und antiziganistische StimmungsmacheAnalyse und Gefahreneinschätzung am Beispiel Duisburg Dies ist die vereinfachte Web-Version der kostenlosen Online-Broschüre „Stimmungsmache“. Wir empfehlen Ihnen den Download der Original-PDF-Datei mit zahlreichen Abbildungen, zusätzlichen Infokästen und ausführlichem Literatur- und Quellenverzeichnis. Das Original finden Sie hier: Original-PDF-Datei Impressum AK Antiziganismus im DISS (Hg.)Veröffentlicht als kostenlose Online-Publikation im März 2015 Duisburger…
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Netzfundstücke: ARIC Wahlprüfsteine Duisburg
Das Anti-Rassismus Informations-Centrum (ARIC) hat anlässlich der Kommunalwahl am 25.5.2014 die Duisburger Parteien befragt, welche Konzepte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der EinwanderInnen aus Südosteuropa sie vertreten. In einer Presseerklärung des ARIC heißt es: Es gibt in dieser Stadt auf der einen Seite viele Einrichtungen und engagierte BürgerInnen, die sich bemühen, die Notlagen der EinwanderInnen unbürokratisch…
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Presseerklärung des DISS
Presseerklärung des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) „Die Ereignisse erinnern fatal an die rassistische Pogromstimmung von Anfang der 1990er Jahre“ Seit Mitte der 1980er Jahre befasst sich das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) mit den Reaktionen deutscher Bürgerinnen und Bürger auf die Einwanderung nach Deutschland. Siegfried Jäger, Professor an…
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Netzfundstück: Antiziganismus in Duisburg
Im Online-Portal MiGAZIN erschien ein ausführlicher Artikel von Alexandra Graevskaia und Michael Lausberg über Antiziganismus in Duisburg. Der Beitrag verschweigt nicht die vorhandenen positiven Aktivitäten und Entwicklungen in der Stadt, kommt aber doch am Ende zu einem ernüchternden Fazit: Jahrhundertelang tradierte Stereotype über so genannte „Zigeuner“ innerhalb der Mehrheitsgesellschaft werden sich nicht in kurzer Zeit…
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DISS-Journal 25 (2013): Besen
DISS-Journal 25 (Juli 2013) Die neue Ausgabe des DISS-Journal ist als PDF-Datei abrufbar: https://diss-duisburg.de/download/dissjournal-dl/DISS-Journal-25-2013.pdf Besen sind Geräte zum Saubermachen. Werden sie zum Symbol, können sie aber weitaus mehr. In der Walpurgisnacht fliegen die Hexen zum Blocksberg, um sich dort mit dem Teufel zu paaren. Wie man Vampire mit Kruzifix und Knoblauch in Schach halten…
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„Die machen unser schönes Viertel kaputt“
Rassismus und Antiziganismus am Beispiel Duisburg. Ein Artikel von Alexandra Graevskaia, erschienen im DISS-Journal 25 (2013). Seit der EU-Erweiterung 2007 sieht sich auch Duisburg mit erhöhter Migration aus Bulgarien und Rumänien konfrontiert. Dies bleibt von den Massenmedien nicht unkommentiert. Im Herbst 2012 wurden im Rahmen der sogenannten Asyldebatte auch Flüchtlinge aus Serbien und Mazedonien mit…
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Ein deutscher Mythos am Stiel: Hochfeld besenrein
Ein Artikel von Bente Gießelmann, erschienen im DISS-Journal 25 (2013). Besen gelten gemeinhin als Alltagsgegenstände, denen bis auf ihren Gebrauchswert keine weitere Aufmerksamkeit zukommt. Am 1. Februar bemerkten Bewohner_innen in Duisburg-Hochfeld allerdings einen Reisigbesen in einem Bekleidungsgeschäft in der Wanheimer Straße, der wohl weder zum Gebrauch noch zum Verkauf bereit stand. Er war mit einem…
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Netzfundstück: Radiobeitrag über Neuzuwanderung in Duisburg und anderswo
Auf Deutschlandradio Kultur ist ein sehr hörenswertes Feature zur Neuzuwanderung aus Südosteuropa in Duisburg und in anderen Städten als Podcast und in Manuskriptform abrufbar. Wie der Staat sich Probleme schafft Was geschieht, wenn Hunderttausende Armutsflüchtlinge alleingelassen werden? Von Winfried Roth Zu Wort kommen neben Prof. Klaus Jürgen Bade und NRW-Minister Guntram Scheider, Sozialarbeitern und einer…
