2015

  • Der Schäuble-Schwiegersohn und der Grieche

    Mit Recht sorgen herabsetzende Äußerungen, insbesondere aus den Reihen verantwortlicher Politiker oder hoher Beamter, für breite öffentliche Empörung. Dagegen können kritische Analysen solcher Äußerungen zu nachhaltigeren Einsichten über den Tag hinaus führen. Im Zusammenhang der Griechenland-Krise des Jahres 2015 und der nachfolgenden, immer noch andauernden Debatte um Flüchtlinge und Zuwanderer kam es (und kommt es…

  • CSU: 60 Millionen Flüchtlinge stehen an Bayerns Grenzen

    Eine Analyse von Jobst Paul. Andreas Scheuer (Generalsekretär der CSU): „An den Grenzen stehen 60 Millionen Flüchtlinge. Wie sollen wir dieser Massen Herr werden? Wir können nicht die ganze Welt retten.“ Dies äußerte Andreas Scheuer, Generalsekretär der CSU, im Rahmen eines Gesprächs mit der Passauer Neuen Presse, das am 20. Juli 2015 veröffentlicht wurde.1 Scheuer…

  • Netzfundstücke: Zeit zu Handeln!

    Zeit zu Handeln! Wir sind entsetzt, wütend und in großer Sorge. Es brennt in Deutschland. Nahezu täglich werden Flüchtlingsunterkünfte angezündet, es gibt rassistische Demonstrationen und Ausschreitungen in erschreckend vielen Orten. Schutzsuchenden Menschen schlägt blanker Hass und brutale Gewalt entgegen. Wir wollen nicht länger ohnmächtig zuschauen. Wir sagen: Es ist Zeit zu handeln. Damit sich Menschlichkeit…

  • Veranstaltung: „Das Boot ist voll“ – Was die Sprache in den Medien verrät

    DISS-Mitarbeiter Rolf van Raden spricht am 29.9. auf einer Veranstaltung des Bochumer Forums für Antirassismus und Kultur e.V. “Das Boot ist voll“: Was die Sprache in den Medien verrät Dienstag, 29.09.2015, 18 Uhr Pegida-Demos, bedrohte Kommunalpolitiker*innen, brennende Flüchtlingsunterkünfte und eine weitere Verschärfung des Asylrechts kurz vor der Sommerpause: In Deutschland findet der Rassismus wieder Ausdrucksformen,…

  • Netzfundstücke: Bandenkriege, Drogen und Angela Merkel

    Einen schönen Kontrapunkt zur Marxloh-Katastrophenberichterstattung anlässlich des Merkel-Besuches setzt Felix Huesmann im Online-Magazin Vice. Zur Recherche war er in Duisburg und hat u.a. DISS-Mitarbeiter Martin Dietzsch befragt. Die Polizei sieht Martin Dietzsch auch für die anfängliche Eskalation der Stimmung in Rheinhausen in der Mitverantwortung: „Wie jetzt in Marxloh gab es damals ein seltsam lanciertes Papier…

  • Presseerklärung: Das Problem heißt Rassismus

    Über 200 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte wurden allein im ersten Halbjahr 2015 vom bundesdeutschen Innenministerium gezählt. Das bedeutet, dass in diesem Jahr in Deutschland jeden Tag Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte verübt wurden. Lesen Sie die Presseerklärung des DISS auf dem Blog DISSkursiv: http://www.disskursiv.de/2015/08/25/diss-presseerklaerung-das-problem-heisst-rassismus/

  • DISS Presseerklärung: Das Problem heißt Rassismus

    Duisburg, 25. August 2015 An jedem Tag ereignen sich in Deutschland Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte: Das Problem heißt Rassismus Über 200 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte wurden allein im ersten Halbjahr 2015 vom bundesdeutschen Innenministerium gezählt. Das bedeutet, dass in diesem Jahr in Deutschland jeden Tag Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte verübt wurden. Mit großer Sorge beobachten…

  • Netzfundstücke: Telepolis-Interview zur Griechenland-Berichterstattung

    Im Online-Magazin Telepolis erschien ein ausführliches Interview mit den DISS-Mitarbeiterinnen Margarete Jäger und Regina Wamper. Sie analysierten die Kommentierung der Griechenland-Krise in der Süddeutschen Zeitung. Im Telepolis-Interview stellen sie die Ergebnisse ihrer Analyse detailliert vor und mahnen die Medien an, die Positionen der Herrschenden kritischer zu hinterfragen. Kritik findet sich also schon in den Kommentaren?…

  • DISS-Studie zur lokalen Medienberichterstattung über die Migration aus Südosteuropa

    Einwanderung aus Südosteuropa nach Duisburg in lokalen Medien Medienanalyse im Auftrag der Open Society Foundations (OSF) Download der Studie als PDF-Datei Seit dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens in die EU im Jahre 2007 lassen sich Bürgerinnen und Bürger dieser Länder in Deutschland und somit auch in Duisburg nieder. Dies wurde in den ersten Jahren von…

  • Jobst Paul: Unterhaltungswert Homophobie?

    In der DISS-Online-Bibliothek publizieren wir einen Vortrag, den DISS-Mitarbeiter Jobst Paul am 11. Juni 2015 in Berlin auf dem Kongress Respekt statt Ressentiment. Strategien gegen die neue Welle von Homo– und Transphobie gehalen hat und der vom  Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) veransaltet wurde. Bitte, verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte den ‚Kampf gegen Rechts‘,…